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Wir bauen um in Bernstein

In der grünen und dörflichen Umgebung von Wunsiedel bauen wir ein denkmalgeschütztes Haus aus dem 18 Jh. um. Wir möchten darin unter anderem auch Räume für Alle vorsehen, um die Dorfstruktur zu beleben und um Themen der Nachhaltigkeit zu vermitteln.

In der grünen und dörflichen Umgebung von Wunsiedel bauen wir ein denkmalgeschütztes Haus aus dem 18 Jh. um. Wir möchten darin unter anderem auch Räume für Alle vorsehen, um die Dorfstruktur zu beleben und um Themen der Nachhaltigkeit zu vermitteln.
Neben einigen Herausforderungen, die der Denkmalschutz mit sich bringt, werden wir das Haus mit neuer Energietechnik und auf der Grundlage der Idee des “Einfachen Bauens” im Sinne der neuen Nutzung umplanen, jedoch mit genug Flexibilität für etwaige zukünftige Wohn- und Arbeitsideen. Was abgerissen wird, wird für später gelagert oder für angedachte Änderungen eingesetzt. Was da ist, wird möglichst erhalten. Was neu dazu kommt, kommt nur nach reiflicher Überlegung.

 
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Auf der neuen Baustelle in Zühlsdorf

In Kooperation mit Transstruktura planen wir für eine Berliner Familie ein kompaktes Holzhaus, das von innen nicht an Ausblicken in die grüne Nachbarschaft spart. Themen der Nachhaltigkeit wie z.B des Recyclings von Materialien waren Teil jeder ästhetischen Entscheidung, die zu diesem besonderen Projekt geführt haben. Wir freuen uns auch über die kompetenten Handwerker, die einen flotten Baufortschritt ermöglichen.

In Kooperation mit Transstruktura planen wir für eine Berliner Familie ein kompaktes Holzhaus, das nicht an Ausblicken in die grüne Nachbarschaft spart. Themen der Nachhaltigkeit wie z.B des Recyclings von Materialien waren Teil jeder ästhetischen Entscheidung, die zu diesem besonderen Endergebnis geführt haben. Wir freuen uns auch über die kompetenten Handwerker, die einen flotten Baufortschritt ermöglichen.

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Unsere Teilnahme an der Schallschutzvergleichsmessung der PTB

Vom 06. bis 07.11.2024 beteiligte sich unser Büro an der Schallschutz-Vergleichsmessung der MFPA Leipzig im Rahmen des Antragsverfahrens zur Aufnahme in die Liste der vom VMPA (Verband der Materialprüfanstalten) anerkannten Schallschutzprüfstellen. Diese Schallschutzprüfstellen führen Qualitätsprüfungen nach DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) durch.

Vom 06. bis 07.11.2024 beteiligte sich unser Büro an der Schallschutz-Vergleichsmessung der MFPA Leipzig im Rahmen des Antragsverfahrens zur Aufnahme in die Liste der vom VMPA (Verband der Materialprüfanstalten) anerkannten Schallschutzprüfstellen. Diese Schallschutzprüfstellen führen Qualitätsprüfungen nach DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) durch. Die Anerkennung als Prüfstelle stellt sicher, dass die Unternehmen über qualifiziertes Fachpersonal und geeignete technische Einrichtungen verfügen und unabhängig von Herstellern und Vertriebsorganisationen agieren. Durch regelmäßige Überprüfungen wird die Qualifikation dauerhaft sichergestellt. Das abgebildete Markenzeichen kennzeichnet die anerkannten und qualifizierten Betriebe.

Eine Maßnahme zur Qualitätssicherung ist die Vergleichsmessung, an der regelmäßig teilzunehmen ist. Während der zweitägigen Messungen sind nach erfolgreicher Geräteprüfung drei Messaufgaben zu bewältigen, für die jeweils zwei Stunden zur Verfügung stehen. Diese Aufgaben werden im Vorfeld von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) festgelegt und ein Toleranzschlauch bestimmt. Die Messergebnisse der Teilnehmer_innen müssen mit diesen Ergebnissen übereinstimmen. Die Durchführung und Konformität wird durch eine_n unabhängige_n Gutachter_in bestimmt.

Unser Studio hat alle drei Aufgaben während der zweitägigen Exkursion erfolgreich und ohne Probleme gemeistert. Es galt, den Norm-Trittschallpegel in zwei übereinander stehenden Containern zu bestimmen, die Luftschalldämmung einer Tür und den Einfluss der angrenzenden Wand zu überprüfen sowie die Geräusche mehrerer Schallquellen der haustechnischen Anlagen zu ermitteln. Wir freuen uns über die tollen Erfahrungen und den Austausch mit anderen Firmen und sind schon gespannt auf die neuen Aufgaben in drei Jahren. Durch die erfolgreiche Teilnahme können wir nun zudem an der Prüfung der Prüfstellenleiter_innen im Frühjahr 2025 teilnehmen!

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Baustelle Schulcampus Neuenhagen

Blick auf die Treppe im Foyer

Dass aktuell bundesweit viel in die Bildungsbauten investiert wird, ist bekannt. Umso schöner für die Architekten, die gerade bei den Schulen für die Kleinsten aus ihrem kreativen Potential schöpfen können und in den Räumen die Grundlage eines freudigen Lernens sehen. Ola Kopka von Studio Singer unterstützt das Team von Wiechers Beck in Berlin bei der technischen und gestalterischen Umsetzung der Bauaufgabe zur Errichtung eines Schulcampus am Gruschweg in Neuenhagen bei Berlin. Die Planung umfasst eine dreizügige Grundschule mit einer Nutzungsfläche von 3700m², eine 3-Feld-Sporthalle und die Außenanlangen einschließlich eines Sportplatzes.

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Symposium “Klangerleben von Morgen – Eine Reise durch virtuelle Soundscapes“

Das Symposium “Klangerleben von Morgen – Eine Reise durch virtuelle Soundscapes“ am 23. September stand ganz im Zeichen immersiver Erkundungen quer durch die Kulturlandschaft. Unser Studio beteiligte sich mit dem Vortrag „Das virtuelle Erlebnis im realen Raum – Beispiele aus dem Planungsprozess“. Anhand von drei Projektbeispielen wurden Planungsprozesse zu virtueller Akustik in historischen Theatern vorgestellt.

Das Symposium “Klangerleben von Morgen – Eine Reise durch virtuelle Soundscapes“ am 23. September stand ganz im Zeichen immersiver Erkundungen quer durch die Kulturlandschaft. Das Konzerthaus Berlin hatte Experten/innen aus Musik, Forschung, Architektur, Sound Engineering und Kulturmarketing in den Carl-Maria von Weber- Saal geladen, um gemeinsam Chancen und Herausforderungen von virtuellen Technologie in der klassischen Musikwelt zu diskutieren. Inspiration boten sechs vorgestellte Pionierprojekte innerhalb der experimentellen Landschaft immersiver Technologien in der Kultur, darunter das Projekt der digital.DTHG „Spatial Encounters – Hybridreale Begegnungsräume”.

 

Unser Studio beteiligte sich mit dem Vortrag „Das virtuelle Erlebnis im realen Raum – Beispiele aus dem Planungsprozess“. Anhand von drei Projektbeispielen wurden Planungsprozesse zu virtueller Akustik in historischen Theatern vorgestellt.

 

Zwei Links zu wegweisenden Projekten:
Forschungsarbeit der digital.DTHG: https://digital.dthg.de/ 
Projekt “AURA”: https://aura-project.eu/288/

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Installation der Deckenreflektoren im Interim Schwerin

Kurz vor der Eröffnung des Interims M*Halle des Staatstheaters Schwerin wurden die Deckenreflektoren zur Optimierung der Sprachverständlichkeit installiert.

Kurz vor der Eröffnung des Interims M*Halle des Staatstheaters Schwerin wurden die Deckenreflektoren zur Optimierung der Sprachverständlichkeit installiert.

Um die Sprachverständlichkeit im mittleren und hinteren Publikumsbereich zu erhöhen wird der Schall von der Bühne über Reflektoren an der Decke und an den Seitenwänden zum Publikum gelenkt. Der Aufbau und die Ausrichtung der Reflektoren zielen auf die Versorgung von jedem Platz im Zuschauerraum mit deutlichkeitserhöhenden Reflexionen bzw. der optimalen Projektion der Schallleistung der Bühnenperformer. Die Anordnung der Reflektoren im Theater wurde mit einem akustischen 3d-Modell entwickelt.

Hintergrund zum Bauvorhaben: Das Mecklenburgische Staatstheater wird in der Spielzeit 2022 / 2023 in Schwerin eine neue Spielstätte eröffnen. Das E-Werk am Pfaffenteich wird voraussichtlich ab Sommer 2022 saniert, deswegen braucht es eine neue Bühne, die allerdings viel mehr als eine „Ersatzspielstätte“ für das E-Werk sein wird. Denn in dem Modellprojekt, das für die Zeit von Herbst 2022 bis 2025 angelegt ist, geht es neben einem auf den Standort zugeschnittenen künstlerischen Profil auch um Stadtteil-Entwicklung. Die neue Spielstätte soll Modellcharakter haben, wie man einen Theaterbetrieb zeitlich in die Gegenwart und räumlich hin zur Bevölkerung öffnet und unterschiedliche städtische Milieus miteinander verbindet.

Quellen:

https://theapro.de/projekt/mecklenburgisches-staatstheater-schwerin-interim/
http://www.mecklenburgisches-staatstheater.de/magazin/modellprojekt-theater-auf-dem-grossen-dreesch-351.html
http://www.mecklenburgisches-staatstheater.de/magazin/mhalle.html

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Auszeichnung im Wettbewerb Best Workspaces 2022

Mit dem Projekt Easy Busy, einem familienfreundlichen Coworking-space, gewinnen wir eine Auszeichnung im Wettbewerb Best Workspaces 2022.

Mit dem Projekt Easy Busy, einem familienfreundlichen Coworking-Space, gewinnen wir eine Auszeichnung im Wettbewerb Best Workspaces 2022.

Nicole Haft-Zboril und Andreas K. Vetter
Best Workspaces 2022
Aufgezeichnete Arbeitswelten und Bürobauten 2022
2022. 360 Seiten, 400 farbige Abbildungen und Pläne
23 x 30 cm, gebunden
ISBN: 978-3-7667-2577-6

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Die Transformation von archäologischen Stätten in einen Ausstellungsraum, Konferenzbeitrag über eine immersive Installation

Auf der International Conference on Immersive and 3D Audio, 8.-10. September 2021, Bologna, Italien, präsentieren wir eine technische Rückschau auf die Ausstellung ASCP im Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin.

Das Amphitheater in Anupu in der Nähe von Nagarjunkonda, Andhra Pradesh (ca. 3.-4. Jahrhundert n. Chr.)

Das Amphitheater in Anupu in der Nähe von Nagarjunkonda, Andhra Pradesh (ca. 3.-4. Jahrhundert n. Chr.)

Auf der International Conference on Immersive and 3D Audio, 8.-10. September 2021, Bologna, Italien, präsentieren wir eine technische Rückschau auf die Ausstellung ASCP im Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin.

Die Rekonstruktion der Erfahrung historischer Kultstätten und Theater ist ein spekulativer Prozess, der auf Basis von Hermeneutik, Kunst und der räumlichen akustischen Vermessung angenähert werden kann. Dies war Ansatz der Ausstellung A Slightly Curving Place, die 2020 im Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin gezeigt wurde. Im Mittelpunkt der von Nida Ghouse kuratierten Ausstellung steht die Arbeit von Umashankar Manthravadi, einem akustischen Archäologen, der vormoderne Aufführungsräume untersuchte. In Zusammenarbeit mit dem Künstler und der Kuratorin entwarfen Architekten und Ingenieure eine immersive, opto-akustische Bühne in einem Ausstellungsraum des HKW. Der Entwurf umfasste ein Ambisonics-Lautsprechersystem, eine programmierbare Lichtdecke sowie einen reduzierten Ausbau, um einen semivirtuellen dreidimensionalen Vorstellungsraum zu schaffen.

In diesem Beitrag rekapitulieren wir den Gestaltungsprozess der Ausstellung. Ausgehend von der ersten Entwurfsidee beschreiben wir die Umsetzung sowie Werkzeuge und Methoden, die von Lichtdesignern, Ingenieuren und Komponisten verwendet wurden.

Schlesinger, A., von Coler, H., Berger, J. and Weinzierl, S. (2021), The Transformation of archeological Sites into an Exhibition Space — Project Report on an immersive Installation, International Conference on Immersive and 3D Audio, IEEE Xplore, 2021

Weitere Informationen zur Konferenz:
https://www.i3da.eu/

Weitere Informationen zur Ausstellung:
www.hkw.de/curvingplace

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Der Klang der Zither

Der Stand der Instrumentenkunde zur Zither wurde auf dem 35. Musikinstrumentenbau-Symposiums 2017 im Kloster Michaelstein zusammengetragen und nun als Konferenzbericht im Band 86 unter dem Titel „Vom Scheitholt zur Konzertzither“ veröffentlicht. Wir beteiligten uns mit einer berührungslosen akustischen Messmethode im Rahmen der Klangforschung.

Die Zither führte als volkstümliches Instrument lange ein Schattendasein in der Instrumentenkunde. Dabei bildet ihr Klang noch immer eine starke Identifikation mit ganzen Landstrichen. So erwartet den Ausflügler in den Gaststuben des Erzgebirges seit Jahr und Tag, damals live heute gestreamt, der innerliche wie unprätentiöse Klang der Zither.

Der Stand der Instrumentenkunde zur Zither wurde auf dem 35. Musikinstrumentenbau-Symposiums 2017 im Kloster Michaelstein zusammengetragen und nun als Konferenzbericht im Band 86 unter dem Titel „Vom Scheitholt zur Konzertzither“ veröffentlicht.

Anton Schlesinger beteiligte sich mit der kontaktlosen Untersuchung einer Zither mit und ohne Resonanztisch. Die Messmethode basiert auf der Messung der akustischen Übertragungsfunktion in einem Raum, mit und ohne Instrument. Liegen beide Übertragungsfunktionen vor, kann durch die signaltechnische Operation der Entfaltung, die Übertragungsfunktion des Instruments erhalten werden. Die klassische und für historische Instrumente kritische Klopfprüfung mit Hammer wird vermieden.

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WIA -Women in Architecture Berlin

Nataliya Sukhova ko-kuratirte die Ausstellung ARCHITEKTINNEN · BDA von Bund Deutsche Architekten. Die Werkschau Architektinnen · BDA präsentiert einen qualitativen Querschnitt aus dem Werk von rund 50 Architektinnen – ein guter Teil der im Landesverband Berlin vertretenen Frauen – mit mehr als 100 Exponaten: ein unübersehbares Statement weiblicher Kompetenz.

Nataliya Sukhova ko-kuratirte die Ausstellung ARCHITEKTINNEN · BDA von Bund Deutsche Architekten. Die Werkschau Architektinnen · BDA präsentiert einen qualitativen Querschnitt aus dem Werk von rund 50 Architektinnen – ein guter Teil der im Landesverband Berlin vertretenen Frauen – mit mehr als 100 Exponaten: ein unübersehbares Statement weiblicher Kompetenz.

Die Ausstellung wurde ergänzt durch eine Plakataktion im gesamten Innenstadtgebiet. So waren die Arbeiten der Architektinnen auch im öffentlichen Raum sichtbar und erlebbar. Auf einer weiteren Ausstellung im Rahmen des WIA Berlin Festivals - "Berlin. Die Stadt und ihre Planerinnen" in Metropolenhaus wurde auch unser Projekt "Easy Busy – familienfreundlicher Coworking Space" präsentiert.

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Überprüfung der Sprachverständlichkeit der SAA an Münchner S-Bahnhöfen

In München wurden auf der Stammstrecke einige Bahnhöfe der S-Bahn modernisiert. Durch sanierte Wand- und Deckenverkleidungen hat sich die Akustik verändert und die vorhandenen Lautsprecher für die Gleisdurchsagen mussten teilweise versetzt werden. Studio Singer wurde beauftragt, die Sprachverständlichkeit der Durchsagen, bzw. der Sprachalarmierungsanlage kurz SAA, nach dem Umbau messtechnisch zu überprüfen.

In München wurden auf der Stammstrecke einige Bahnhöfe der S-Bahn modernisiert. Durch sanierte Wand- und Deckenverkleidungen hat sich die Akustik verändert und die vorhandenen Lautsprecher für die Gleisdurchsagen mussten teilweise versetzt werden.

Studio Singer wurde beauftragt, die Sprachverständlichkeit der Durchsagen nach dem Umbau messtechnisch zu überprüfen. Dazu wurde ein spezielles Signal über die Lautsprecheranlage wiedergegeben, um mit einem mobilen Messgerät den sogenannten Sprachübertragungs-Index (STI) an den Gleisen und den Wartebereichen zu messen. Dies konnte nur in den Nachtstunden geschehen, um den laufenden Betrieb möglichst nicht zu beeinträchtigen und die Passagiere nicht zu stören.

Da die Störgeräusche während des Betriebes die Verständlichkeit der Durchsagen verschlechtern, mussten diese im Nachhinein rechnerisch berücksichtigt werden. Die hohe Nachhallzeit in den unterirdischen Bahnhöfen (knapp 2 s) und die Störgeräusche beeinträchtigen die Sprachverständlichkeit sehr. Zudem ist es schwierig, mit den vorhandenen Lautsprechern alle Flächen, auf denen die Passagiere warten und umsteigen, abzudecken. Deshalb ergeben sich nur mittlere Werte für den STI. Die Forderungen der Norm für Sprachalarmierungsdurchsagen werden allerdings knapp erfüllt.

Einfache Verbesserungsmöglichkeiten sind kaum gegeben, da es nicht sinnvoll wäre, die Lautstärke der Durchsagen weiter zu erhöhen, und aufwändig, die Nachhallzeit mit akustischen Maßnahmen signifikant zu reduzieren. Es zeigt sich aber, dass die Art der Beschallung einen großen Einfluss hat. So schneidet das Beschallungskonzept am S-Bahnhof Marienplatz mit wenigen großen Linienstrahlern deutlich besser ab als beispielsweise am Rosenheimer Platz, wo mit vielen kleinen Lautsprechern gearbeitet wird. Diese Erkenntnisse sollten bei der Planung von neuen Lautsprecher-Anlagen berücksichtigt werden.

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A Slightly Curving Place im Haus der Kulturen der Welt

Zusammen mit Gernot Ernst und Christine Andersen (HKW) und theapro aus München hat Studio Singer für die von Nida Ghouse kuratierte Klanginstallation | A Slightly Curving Place | eine wandelbare, funktionale Bühne konstruiert und einen immersiven Hörraum geschaffen.
Das vielstimmige Klangstück der Ausstellung basiert auf der Arbeit des Klangarchäologen Umashankar Manthravadi und lässt in mehreren Episoden, deren Abfolge durch Leuchtzahlen am Eingang gekennzeichnet werden, Indien und deren Vergangenheit aufleben. Das Raumkonzept basiert auf dem minimalistischen Ansatz eines kreisförmigen Einschnitts im ansteigenden Boden. Die so geschaffene Sitzkante wie auch die leichte Rampe bilden einen variablen Ruhepol unter der ambisonischen Klangkuppel, deren Alu-Träger den akustischen Sweetspot mikadoartig umspannen. Besucher*innen zeigen eine hohe Interaktion mit der Ausstellung. Sie suchen nach den akustischen Grenzen des Wellenfeldes und folgen schließlich häufig liegend dem Inhalt und der Lichtinstallation von Emese Csornai.

Zusammen mit Gernot Ernst und Christine Andersen (HKW) und theapro aus München hat Studio Singer für die von Nida Ghouse kuratierte Klanginstallation | A Slightly Curving Place | eine wandelbare, funktionale Bühne konstruiert und einen immersiven Hörraum geschaffen.
Das vielstimmige Klangstück der Ausstellung basiert auf der Arbeit des Klangarchäologen Umashankar Manthravadi und lässt in mehreren Episoden, deren Abfolge durch Leuchtzahlen am Eingang gekennzeichnet werden, Indien und deren Vergangenheit aufleben. Das Raumkonzept basiert auf dem minimalistischen Ansatz eines kreisförmigen Einschnitts im ansteigenden Boden. Die so geschaffene Sitzkante wie auch die leichte Rampe bilden einen variablen Ruhepol unter der ambisonischen Klangkuppel, deren Alu-Träger den akustischen Sweetspot mikadoartig umspannen. Besucher*innen zeigen eine hohe Interaktion mit der Ausstellung. Sie suchen nach den akustischen Grenzen des Wellenfeldes und folgen schließlich häufig liegend dem Inhalt und der Lichtinstallation von Emese Csornai.

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Dreiecke an der Decke tun den Kinderohren gut

Für den Kindergarten LOK18 hat SINGER AKUSTIK bereits im März 2018 eine raumakustische Erfassung der Gruppen- und Lernräume im alten und neuen Gebäude am Lokdepot in Schöneberg vorgenommen. Die Messergebnisse dienten uns als Basis für die Ausführung von raumakustischen Verbesserungen zunächst nur in den wesentlich schlechter bewerteten Räumen im neuen Gebäudeteil.

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Für den Kindergarten LOK18 hat SINGER AKUSTIK bereits im März 2018 eine raumakustische Erfassung der Gruppen- und Lernräume im alten und neuen Gebäude am Lokdepot in Schöneberg vorgenommen. Die Messergebnisse dienten uns als Basis für die Ausführung von raumakustischen Verbesserungen zunächst nur in den wesentlich schlechter bewerteten Räumen im neuen Gebäudeteil. Da alle gängigen Absorber-Materialien das Budget des Kindergartens überstiegen, waren wir sehr glücklich, einen Hersteller in Dänemark gefunden zu haben, der uns ein günstiges, aber sehr effektives Material anbieten konnte, das direkt an die Decke geklebt werden konnte. Mit Hilfe einer gut organisierten Elterninitiative waren wir bereits nach 2 Vormittagen mit der Bekleidung der relevanten Decken fertig. In den folgenden Tagen, in denen die Erzieher die Räume erstmal erleben durften, kam ein einheitlich positives Feedback zurück, über das wir uns auch als Eltern sehr freuen.

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Invitation to technical session // ICA, September 09 - 13, 2019

We want to draw your attention to the session "Trends in health and safety in the musicians workplace with regard to sound exposure levels" at the International Congress on Acoustics 2019. If this is of interest for you, we would be very happy if you would like to attend or contribute to this session. For more information please open this linked invitation letter.

We want to draw your attention to the session "Trends in health and safety in the musicians workplace with regard to sound exposure levels" at the International Congress on Acoustics 2019. If this is of interest for you, we would be very happy if you would like to attend or contribute to this session. For more information please open this linked invitation letter.




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Die Weinhänge der Elphi

Anfang Oktober besuchte ich (Anton Schlesinger) die Auditorum Acoustics 2018, eine Konferenz die vom Britischen Institut für Akustik im Rhythmus von zwei Jahren veranstaltet wird. In diesem Jahr fand die Auditorium Acoustics in der Elbphilharmonie statt. Ich präsentierte stellvertretend für das SIMOPERA Team die aktuellen Ergebnisse auf dem Weg zur Reduzierung des Schallexpositionspegels im Orchestergraben der Deutschen Oper Berlin.

Anfang Oktober besuchte ich (Anton Schlesinger) die Auditorum Acoustics 2018, eine Konferenz die vom Britischen Institut für Akustik im Rhythmus von zwei Jahren veranstaltet wird. In diesem Jahr fand die Auditorium Acoustics in der Elbphilharmonie statt. Ich präsentierte stellvertretend für das SIMOPERA Team die aktuellen Ergebnisse auf dem Weg zur Reduzierung des Schallexpositionspegels im Orchestergraben der Deutschen Oper Berlin.

Neben neuen raumakustischen Erkenntnissen und den Präsentationen über neue Auditorien, war die Akustik des in Form eines kreisrunden Weinbergs gestalteten Großen Saals der Elbphilharmonie das allgegenwärtige Thema. Das verantwortliche Planungsbüro Nagata Acoustics (Japan) berichtete in zwei Vorträgen von der bau- und raumakustischen Entwurfsarbeit der Elphi, u. a. mit Hilfe eines Maßstabsmodells von 1:10.

Die Kritik am verbreiteten Konzept des Weinbergs in modernen Auditorien wurde auch in einzelnen Vorträgen thematisiert. Rob Harris (Theatre Projects) präsentierte „Advantages and disadvantages of surround type concert halls “ und schlussfolgerte, dass das Weinbergprinzip aus akustischen und architektonischen Gründen nicht das Planungsziel sein sollte. Häufig entsteht in diesen Raumformen ein Mangel an frühen Reflexionen. Sind diese frühen Reflexionen jedoch im Bereich bis etwa 200 ms vorhanden, so folgt ihnen bei steigendem Klangvolumen des Orchesters eine nachweisbar starke emotionale Reaktionen im Publikum (auch Spatial Responsiveness genannt).

Am dritten Tag der Konferenz stiegen die Akustiker schließlich hinauf in den Großen Saal, um zunächst die Hänge des Weinbergs prüfend und zum Teil impulsiv in die Hände klatschend (akustische Messung) abzulaufen und anschließend eine kurzweilige Generalprobe von Generalmusikdirektor Kent Nagano und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg zu erleben. Allen akustischen Bedenken zum Trotz, war es für den Besucher ein stimmiger Event.

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Seminar zum Einsatz der *Akustischen Kamera* zur Schallokalisation in der Bauphysik

Herr Kerscher von der gfai tech GmbH stellte in einer Weiterbildung der Baukammer Berlin die Grundlagen und Anwendungsgebiete der akustischen Kamera vor. Das System erstellt eine räumliche Abbildung der Schalldruckverteilung und legt diese über ein Foto des Untersuchungsgegenstands.

Seminar zur Akustischen Kamera am 21. August 2018 in der Baukammer Berlin

Herr Kerscher von der gfai tech GmbH stellte in einer Weiterbildung der Baukammer Berlin die Grundlagen und Anwendungsgebiete der akustischen Kamera vor. Das System erstellt eine räumliche Abbildung der Schalldruckverteilung und legt diese über ein Foto des Untersuchungsgegenstands.

Die Akustische Kamera ist in vielen Bereichen der akustischen Beratungspraxis interessant: Bspw. können Schallbrücken ohne weitere bauliche Eingriffe aufgespürt werden. Die messtechnische Analyse profitiert von der Möglichkeit der zeitlichen und räumlichen Darstellung von frühen Reflexionen, z. B. bei der Bewertung von Reflektoren zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit in Auditorien. Verbreitet ist die akustische Kamera zudem in der Produktentwicklung, vor allem der Fahrzeugentwicklung. Eine Zoomfunktion erlaubt einzelne Komponenten eines Prototypen akustisch zu isolieren und auszuwerten. Die gfai bietet ihre Kamera zum Verleih sowie zum Kauf an.

 

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Klangumwelt

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Eine Einführung in die Auditive Architektur gab am Samstag der Leiter des gleichnamigen Teilbereichs der Sound Studies an der UdK Berlin. Die Veranstaltung fand auf einer Terrasse der Floating University statt, wo die Teilnehmer dann kollektiv ein Diagramm der reich vorhandenen umgebenden Geräusche erstellt haben. Interessant auch das Beispiel aus der praktischen Tätigkeit des Forschers, der zusammen mit Stundenten den Ernst-Reuter-Platz und seinen ureigenen Klang-Chrakter untersucht hat. Auf der Grundlage der Studien wurden minimale Eingriffe entworfen, um den Klang, der aus der konstanten Bewegung resultiert, zu unterstützen.

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Universelle Entwurfsarbeit

Zeitungsauschschnitt aus 33 Ideen für die Schule, Die Zeit, 2018

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Zeitungsauschschnitt aus 33 Ideen für die Schule, Die Zeit, 2018

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Make City in Hohenschönhausen

Laurentiu Giogu and Francesca Ferguson eröffnen die Ausstellung „Stadtwerken @ MakeCity 2018“ – von Bureau SLA und Studio SUPERUSE in Hohenschönhausen. Die Ausstellung thematisiert Wiederverwertung, Materialkreisläufe und Kreislaufwirtschaft.

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Laurentiu Giogu and Francesca Ferguson eröffnen die Ausstellung „Stadtwerken @ MakeCity 2018“ – von Bureau SLA (NL) und Studio SUPERUSE (NL) in Hohenschönhausen. Die Ausstellung thematisiert Wiederverwertung, Materialkreisläufe und Kreislaufwirtschaft. Floris Schiferli gab einen aufwieglerischen Vortrag zu den Vorteilen der Kreislaufwirtschaft und stellte eine Reihe von beispielhaften SUPERUSE-Projekten vor.

Die Hörer staunten nicht nur über die niederländische Entschlossenheit, trotz starrer EU-Regularien im Bausektor, Unkonventionelles zu realisieren, sondern auch über einen einzelnen Gast, der betrunken die Veranstaltung aufmischte und auch nicht durch einen Polizeieinsatz gestoppt werden konnte -- sondern nur durch eine abgeschlossene Tür. Dem Glück der Deutsch-Niederländischen Plaudereien tat es keinen Abbruch und schließlich ging der Abend in der Randzone Berlins für alle gut zu Ende.

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